Was ist Coaching?

Was ist unter Umgangs-Coaching zu verstehen?

Wie unterscheiden sich Psychotherapie und Coaching?

Wozu Gruppen- und Teamcoachings?
Was ist Lösungsorientierte Beratung?

Was ist Coaching und was kann es leisten?

Zu jedem Leben gehören Fragen, Unsicherheiten, Sorgen, neue Herausforderungen, Ängste, und manchmal ausgewachsene Probleme. Auch das Bedürfnis, all dies mit jemandem zu teilen, ist tief in uns Menschen verankert, denn nur im Austausch mit anderen bekommen wir neue Impulse.

Manchmal fehlt uns jedoch die/der passende GesprächspartnerIn; jemand mit dem wir eigene Anliegen teilen können oder möchten. Ein anderes Mal bewegen uns vielleicht Fragen, die wir lieber mit einer vertrauenswürdigen, uns jedoch neutral gegenüberstehenden Person besprechen möchten.

Für all diese Anlässe bietet ein Coaching Gelegenheit und kann darüber hinaus individuelle, neue Möglichkeiten aufzeigen und Klarheit bringen. Coaching beinhaltet viele verschiedene Konzepte und Methoden, die der Entwicklung sowie der Umsetzung persönlicher sowie beruflicher Ziele dienen. Diese können beispielsweise daraus bestehen

  • Konflikte zu bewältigen
  • Probleme zufriedenstellend (auf-) zu lösen
  • anstehende Herausforderungen zu meistern
  • generelle Unzufriedenheit abzustreifen
  • unliebsame oder hinderliche Verhaltensweisen zu identifizieren und zu verändern
  • neue Ideen zu entwickeln und/oder Wege zu gehen
  • u.v.a.m.

Dabei ist es gleichgültig, ob Sie für sich allein, zu zweit, als Gruppe, für Ihr Projekt, im oder für Ihr Team Veränderungswünsche haben. Ziel der gemeinsamen Arbeit im Coaching-Prozess ist es stets, vorhandene Fähigkeiten und Kompetenzen zu entdecken, zu entwickeln und zu stärken, so dass Sie in die Lage versetzt werden, Ihr Anliegen erfolgreich zu bearbeiten und dadurch Ihre Zufriedenheit zu steigern. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Sie von dem, was Sie sich im Coaching erarbeitet haben, auch in anderen Situationen profitieren können. Denn gelernt ist schließlich gelernt.

Coaching für Führungskräfte

Angestellte, Selbstständige sowie jene Menschen, die in den oberen Etagen hierarchisch gegliederter Unternehmen tätig sind, vermissen häufig ein objektives, ehrliches Feedback. Ebenso fehlt vielen von ihnen der Austausch mit vertrauenswürdigen Personen und solchen, die außer Konkurrenz agieren. Auch hier kann Coaching sehr gute Dienste leisten.

Was ist unter Umgangs-Coaching zu verstehen?

Sie sind von Beginn an alleinerziehend, stecken mitten in einer Trennung oder haben eine hinter sich?

Sie haben ein oder mehrere Kinder, für die Sie weiterhin gemeinsam mit dem anderen Elternteil, verantwortlich sind und sein wollen?

Sie finden es schwierig bis unmöglich, die gemeinsame Sorge auf kooperative Weise umzusetzen?

Leiden Sie unter nicht enden wollenden Auseinandersetzungen mit dem anderen Elternteil?

Haben Sie zunehmend das Gefühl sich im Kreis zu drehen und/oder verlieren Energie?

Wurden Sie von Erziehern, Lehrern oder Freunden auf Versäumnisse aufmerksam gemacht, die Ihre Kinder betreffen?

Wünschen Sie sich eine zumindest sachliche und verlässliche Form des Umgangs mit dem anderen Elternteil, so dass auch Ihre Kinder wieder zur Ruhe kommen können?

Trifft auf Ihre momentane Situation etwas davon zu, nehmen Sie Kontakt zu mir auf! Basierend auf meiner langjährigen Erfahrung in „Eltern-Dingen“ habe ich das Umgangs-Coaching für genau solche Anliegen konzipiert. Ideal geeignet für Elternpaare – vor, während und nach der Trennung, können auch einzelne Elternteile sehr von dieser Arbeit profitieren. Ziel ist es, die bestehende Konfliktlage zu befrieden und den künftigen Kontakt zur/zum Ex konstruktiv zu gestalten.

Ablauf eines Umgangs-Coachings

Nach einer ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir das Vorgespräch. Sollten beide Elternteile an einem solchen Umgangs-Coaching teilnehmen, führe ich zwei separate Vorgespräche. Dabei geht es, ganz individuell, um Ihre jeweilige Situation sowie Ihr Anliegen. Gleichzeitig dient es dazu herauszufinden, ob die „Chemie“ stimmt, d. h., ob Sie und ggf. auch Ihr/e Ex sich die Arbeit mit mir vorstellen können. Die dann folgenden Sitzungen werden ebenfalls zunächst Einzelgespräche sein.

Es erfolgt eine gründliche Bestandsaufnahme, die meist zwei bis drei Sitzungen erfordert. Danach erarbeiten wir, mit jeweils auf Sie und Ihren Bedarf ausgewählten Methoden und Übungen, Ihr ganz konkretes Ziel und erste Schritte zu dessen Realisierung.

Je nach Entwicklung in den Einzel-Prozessen (falls beide Elternteile sich am Umgangs-Coaching beteiligen) wird es einen gemeinsamen Gesprächstermin geben, was parallel laufende Einzelsitzungen nicht ausschließt. In den gemeinsamen Terminen erarbeiten wir eine Strategie, mit der die gemeinsame Sorge für die Kinder trotz der Trennung auf eine friedliche, zumindest jedoch sachliche Weise ermöglicht wird. Auch für diese Arbeit, sollten drei bis fünf Sitzungen eingeplant werden. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Gesprächstermin, mit dem das Umgangscoaching reflektiert und die gefundenen Lösungen konsolidiert werden.

Nutzt nur ein Elternteil das Umgangs-Coaching für sich, wird er/sie dadurch ebenfalls gestärkt und darin unterstützt, ein besseres Miteinander für die beteiligten Familienangehörigen zu erreichen.

Unterscheidung von Psychotherapie und Coaching

Die exakte Abgrenzung vom Coaching zur Psychotherapie ist, wie auch zu Trainings und Beratungen, kaum möglich. Überschneidungen ergeben sich schon allein daraus, dass diese Branchen fortwährend voneinander lernen. Gemeinsam sind ihnen außerdem die Verschwiegenheitspflicht sowie ihre Ziele.

In der Psychotherapie spricht man davon mit Patienten – im Coaching und der Beratung heißt es – mit Klienten (oder Coachees) neue Kompetenzen zu erarbeiten, vorhandene Ressourcen zu stärken, Zeit- und Konfliktmanagement zu optimieren, an der Motivation zu arbeiten, Feedback zu geben und vieles andere mehr.

Die großen Unterschiede zwischen Psychotherapie und Coaching liegen nach meinem Verständnis vor allem darin, dass ein Coaching erstens kurzfristiger angelegt sowie auf konkrete Einzelziele ausgerichtet ist. In der Psychotherapie hingegen wird die Veränderungsarbeit an eher grundlegenden, emotionalen Problemreaktionen angestrebt, die in der Regel eine langfristigere therapeutische Beziehung erfordert.

Gruppen- und Teamcoachings

Coaching in der Gruppe ist eine kostengünstige Variante, die sich methodisch vom Einzelcoaching unterscheidet, jedoch ebenso ergiebig sein kann. Auch hier besteht die Chance, Lösungen zu erarbeiten und im vertrauensvollen Rahmen solche Fragen zu stellen, die Sie sonst vielleicht nie zu fragen wagen würden. Sie erleben und trainieren wertfreies Zuhören und können von den Erfahrungen anderer lernen. Nebenbei kann sich die Arbeit in einer solchen Gruppe positiv auf alle Bereiche Ihres Lebens auswirken. Sie stärkt nicht nur die soziale Kompetenz, sondern auch die Wahrnehmung für Sie selbst.

Bestehend aus fünf bis neun Teilnehmenden, trifft sich die Coaching-Gruppe dienstags von 18:00 bis 19:30 Uhr. Bitte melden Sie sich vorher bei mir an.

Coaching für Teams

Auch für bereits bestehende Gruppen, zum Beispiel aus Arbeitszusammenhängen, Vereinen oder ähnlichen Gemeinschaften, kann das gemeinsame Coaching eine sinnvolle Unterstützung sein. Es eignet sich sowohl zur Bearbeitung aktueller Anliegen als auch zur internen Stabilisierung.

Das gilt ebenfalls für sehr kleine Teams von nur zwei Personen, wie sie zum Beispiel in Freundschaften bestehen.

Lösungsorientierte Beratung

Der Lösungsorientierte Ansatz wurde von de Shazer, Berg u. a. erstmals 1982 vorgestellt. Als eine spezielle Form der Gesprächstherapie entwickelt, wird dabei nicht länger ein tieferes Problemverständnis angestrebt, sondern der Fokus auf mögliche Lösungen gerichtet.

Dass das hinter der Lösungsorientierung stehende Konzept, mit seinem Fokus auf dem Unterschied ‚besser/schlechter‘, Einfachheit, kleine Schritte, Ressourcen und Kompetenzen der Klienten wirksam ist, belegen Ergebnisse der Hirnforschung. (LeDoux, 2001) Dort heißt es, dass sich die Struktur des Gehirns und die davon abhängenden jeweiligen Funktionen permanent verändern. Gemachte Erfahrungen, sorgen für deren Anpassung, indem die synaptische Verbindungen zwischen den Neuronen entstehen, bzw. verstärkt werden.